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Zum 26. Mal wurde im Heidenberg gefeiert
Gut besuchtes Grillfest der Vogelschutzgruppe Höhengemeinden

Gadernheim. Nach dem erfolgreichen Festsamstag machte sich auch am Sonntag eine große Besucherzahl auf den Weg in den Heidenbergwald, um mit den Vogelschützern ihr Grillfest zu feiern.
Der Sonntagmorgen begann, wie in den letzten Jahren auch, mit dem traditionellen Waldgottesdienst. Die Tische im Zelt waren wieder festlich mit kleinen Blumenstöcken geschmückt und das Zelt gut besetzt. Vorstandsmitglied Harry Kleiner begrüßte die Gäste und bedankte sich bei Pfarrer Köber und dem evangelischen Posaunenchor mit ihrem Dirigenten Josef Hofmann, die wieder gerne ihre Zusage für die Kirche im Wald bei den Vogelschützern gegeben hatten. Pfarrer Erwin Köber von der evangelischen Kirchengemeinde feierte anschließend den Gottesdienst mit den Gemeindegliedern und freute sich, so viele Besucher zur „Kirche im Grünen" begrüßen zu können und mit ihnen in dieser Umgebung, mitten in der Natur, den Gottesdienst zu feiern.
Wie in den Jahren zuvor, hatten die Vogelschützer wieder einen Fahrdienst eingerichtet, der ältere oder gehbehinderte Personen zum Gottesdienst am Jarnacplatz in Gadernheim abholte und wenn gewünscht, auch wieder nach Hause brachte.
Nach dem Gottesdienst blieb man gleich zum Frühschoppen und anschließendem Mittagessen sitzen. Wer wollte, konnte sich ein komplettes Menü mit Steak oder Bratwurst, Pommes frites und Krautsalat zusammenstellen. Entsprechend gut zu tun hatten die Helfer im Grillstand neben dem Festzelt. Während beim Essen Selbstbedienung angesagt war, wurden die „Durstigen" bedient. Für die musikalische Unterhaltung zum Frühschoppen und während der Mittagszeit war Harry Kleiner vom Vorstand verantwortlich, der stets den richtigen Ton fand. Bis zum späten Nachmittag war das Zelt gut besetzt. Das Wetter hatte, bis auf ein paar Schauer am späten Nachmittag, gehalten und den Gästen hat es gut gefallen, so dass sich die Organisatoren zufrieden zeigen konnten.

Auch in diesem Jahr gab es wieder ein Schminkstudio für die Kleinen.
ak/Bild: ak

Am Nachmittag war das Vereinsheim wieder zur Cafeteria umfunktioniert worden. Selbstgebackene Kuchen verschiedener Art ließ man sich gerne bei einer Tasse Kaffee schmecken. Viele Gäste nahmen auch einige Stückchen zum Kaffeetrinken mit nach Hause.
Für die Kinder war um 13.30 Uhr das Warten dann zu Ende. Jugendleiterin Hannelore Jung begab sich mit den Kleinen auf eine Schatzsuche durch den Heidenberg. Beim Stelzenlauf und anderen Spielen auf dem Gelände konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Vorstandsmitglied Rainer Arnold hatte wieder ein kleines Schminkstudio aufgebaut.
Einen weiteren Programmpunkt stellten die jungen Tänzerinnen der Dance-Aerobic-Gruppe des TSV-Gadernheim unter der Leitung von Carola Wolf dar. Mit einer munteren Tanzeinlage konnten sie die Gäste erfreuen.
Eine besondere Bereicherung für das Fest waren am Nachmittag die Odenwälder Jagdhornbläser, die während ihrer Auftritte vor dem Festzelt unter anderem die Stücke „Begrüßung", „Jägermarsch Nr. 3" und den „Hirschmarsch" zum Besten gaben. Mit den beiden Signalen „Sau tot" und „Zum Essen" wurde einer von insgesamt drei Auftritten beendet. Mit viel Beifall wurden die Bläser von den Gästen verabschiedet.
Gegen Abend klang das Fest aus.
Während der beiden Festtage hatte die Freiwillige Feuerwehr Gadernheim den Brandschutz übernommen und mit dem Einsatz eines Geschirrmobils wurde auch wieder der Umwelt Rechnung getragen.
ak

 
Beim Heidenbergfest spielte das Wetter mit
Vogelschützer freuten sich über guten Besuch am Festsamstag

Gadernheim. Am vergangenen Wochenende feierte die Vogelschutzgruppe Lautertal-Höhengemeinden wieder ihr schon traditionelles Heidenberg-Grillfest bereits zum 26. Mal. Neben den vielen anderen Aktivitäten der Gruppe ist das Grillfest ein Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Dazu müssen viele Vorbereitungen getroffen werden, wenn das Fest zur Zufriedenheit seiner Gäste ablaufen soll. Auf dem freien Platz am Vereinsheim war bereits am Donnerstag ein Festzelt aufgebaut worden und etwa fünfzig Helfer waren an beiden Festtagen unentwegt im Einsatz, um den Besuchern das Fest so angenehm wie möglich zu gestalten.

Das Bangen um schönes Wetter hatte sich gelohnt: das Festzelt auf dem Vereinsgelände füllte sich am Samstagabend zusehends. Zum Abschluss ihrer schon traditionellen Abendwanderung kehrte der Odenwaldklub mit einer starken Wandergruppe bei den Vogelschützern ein und auch Mitglieder der benachbarten Vogelschutzgruppe Reichenbach waren vertreten. In seiner Ansprache konnte der erste Vorsitzende Norbert Riebel auch Bürgermeister Jürgen Kaltwasser begrüßen, bei dem er sich nochmals für das geteerte Stück Weg in den Heidenberg bedankte, dass vor kurzen durch die Gemeinde fertig gestellt wurde. Waren es anfangs eher Gäste der mittleren Generation, so besuchten mit fortschreitender Stunde immer mehr junge Leute das Fest. Für die Musik war Boris Winkler verantwortlich, der immer die richtige Scheibe parat hatte. In der Bar trafen sich Jung und Alt und es herrschte eine gute Stimmung bis lange nach Mitternacht. Für einen sicheren Heimweg waren die Wege durch den Heidenberg und der Pfad bis zur Wiesenstraße mit Lichterketten ausgeleuchtet.
ak

 
Besuch der Wilhelma
Tagesausflug der Vogelschützer und des TSV führte nach Stuttgart in die Wilhelma

Gadernheim. Der diesjährige Tagesausflug führte die Vogelschutzgruppe Lautertal Höhengemeinden und den TSV Gadernheim nach Stuttgart.
Man hat sich in diesem Jahr entschieden, gemeinsam einen Ausflug mit dem Bus zu unternehmen. So fand ein Besuch der Wilhelma guten Zuspruch und der Bus war voll besetzt. Bei herrlichem Wetter startete die Gruppe um 8 Uhr am Jarnacplatz in Gadernheim.
Nach eineinhalbstündiger Fahrt und kurz vor dem Ziel wurde an einer Raststätte zur Frühstückspause Halt gemacht. Hierfür war genügend Zeit eingeplant. Nach ausgiebigem Frühstück, das die Vereine übernommen hatten, wurde die Fahrt in Richtung Stuttgart fortgesetzt.
Die Teilnehmer der Fahrt konnten sich den Aufenthalt in der Wilhelma individuell gestalten und entweder dem vorgegebenen Rundgang folgen oder quer durch die Anlage spazieren und nur bestimmte Pflanzen- und Tierarten besuchen.
Die Wilhelma ist der zweitartenreichste Zoo in Deutschland und beheimatet auf etwa 30 Hektar fast 9000 Tiere aus aller Welt, sowie fast 6000 Pflanzenarten aus allen Klimazonen der Erde.

Es gab ein Sukkulentenhaus mit zahlreichen Kakteen, ein Vogel- und Kleinsäugerhaus, einen Maurischen Garten mit einem tropischen Seerosenteich, der im Sommer zu den Hauptattraktionen zählt.
Im Jungtieraufzuchthaus war das Schlüpfen von Hühnerküken hautnah mitzuerleben und im Menschenaffenhaus konnten die Tiere beim Klettern beobachten werden. Die Raubtierhäuser, in denen Leopard und Tiger beheimatet waren und das Elefanten-Nashorn-Haus waren gleich neben dem der Flusspferde, denen man beim Schwimmen zuschauen konnte.

Bei den Hausrindern, dem Pony- und Steichelgehege (Schaubauernhof) fühlte sich so manch einer wie zuhause im Lautertal. Es gab auch Zebras, Giraffen, Geparden, Bären, Eisbären, Greifvögeln und Eulen in einer artgerechten Haltung.
Tropische Nutzpflanzen wie Baumwolle, Kokosnuss, Banane, Vanille und Kakao wachsen in der Wilhelma in künstlich erzeugten, für sie erforderlichen Bedingungen genauso gut, wie in den Tropen selbst.
Eine Nachttierabteilung zeigt nächtlich lebende Tiere bei voller Aktivität.

Im Aquarium-Haus sind Wassertiere der gemäßigten Zone, tropische Süßwasserfische und Bewohner der Korallenriffe beheimatet, in weiteren Häusern leben Pinguine, Krokodile, Echsen, Kröten und Frösche.
Einen Schwerpunkt der botanischen Sammlungen in der Wilhelma bilden die Orchideen. Rund 5000 Pflanzen aus 976 Arten und 205 Sorten werden hier kultiviert und diejenigen, die gerade am schönsten blühen, werden in zwei Vitrinen gezeigt.

Das Amazonienhaus, in dem sommers wie winters tropische Regenwaldklima herrschen, stellt hohe Anforderungen an die Technik.
Das Insektarium will die Tiergruppe, zu der Spinnen und Skorpione, Krebse, Tausendfüßer und Insekten gehören, näher bringen.
So verging die Zeit sehr schnell, bis es gegen 17 Uhr wieder zurück nach Gadernheim ging. Bei einer gemeinsamen Einkehr in der „Straußenwirtschaft Wind" in Laudenbach bei Heppenheim fand der Tagesausflug seinen Abschluss.
Beim gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde blieb man noch einige Zeit beisammen, bevor man sich endgültig auf den Heimweg nach Gadernheim machte.

 
Das Wetter spielte mit
Vogelschutzjugend der Höhengemeinden in Affhöllerbach zu Gast

Gadernheim. Die Vogelschutzgruppe Lautertal-Höhengemeinden hatte auch in diesem Jahr wieder für ihre Jugend einen Wochenendaufenthalt in einer Freizeitanlage des Kreises Offenbach gebucht. Leider lässt die Beteiligung bei den monatlichen Veranstaltungen zu wünschen übrig, bedauert Jugendleiterin Hannelore Jung. Und so hatten sich für die Freizeit gerade mal vier Jugendliche angemeldet. Gemeinsam mit ihrem Mann Gerald Jung wurde die kleine Gruppe von Hannelore Jung betreut.

In Affhöllerbach verbrachte die Gruppe in vergangenen Jahren schon neun Mal ihre Freizeit, und so wusste man im Voraus schon, was man erwarten konnte. Die Unterkunft in einem Bungalow war wieder sehr gut und es gab genügend Spiel- und Freizeitangebote, so dass die Langeweile keine Chance hatte. Auf dem Gelände befinden sich ein großer Bolzplatz, ein Tennisplatz, wetterfeste Tischtennisplatten sowie eine große Turnhalle.
Als die Gruppe nach einer halben Stunde Fahrt ihr Ziel erreichte, wurden die Zimmer zugeteilt. Um 18 Uhr wurde schon zum Abendbrot gerufen.
Anschließend verbrachten die Jugendlichen die Zeit mit verschiedenen Ballspielen im Freien und anderen Spielen im Bungalow.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass feste Vorausplanungen nur wenig Erfolg haben, auch ausgeführt zu werden. Meistens hätten die Kinder andere Wünsche oder Wetterverhältnisse machten einen Strich durch die Rechnung. In der Gestaltung des Aufenthaltes richtet man sich daher ganz nach den Wünschen der Jugendlichen, soweit dies möglich ist.
Am Samstagmorgen nach dem gemeinsamen Frühstück unternahm die Gruppe eine große Wanderung zur Ruine Rodenstein. Auf dem Rückweg wurde als kleine Entschädigung für die Anstrengung eine längere Pause im Eiscafe in Fränkisch-Krumbach eingelegt.
Gegen 18 Uhr kehrte man wieder ins Jugendheim zurück. An Stelle des Abendessens im Speisesaal wurden Bratwürste und Steaks im Freien gegrillt.
Am Sonntag nach dem Frühstück ging es in das Freibad nach Fränkisch-Krumbach. Bei hochsommerlichen Temperaturen machte der Besuch den Jugendlichen sehr viel Spaß und war ein gelungener Abschluss des Freizeitaufenthaltes. Nachdem man in der Herberge zu Mittag gegessen hatte, wurde aufgeräumt und die Zimmer sauber gemacht. Bevor die Hausschlüssel zurückgegeben wurden, verabschiedeten sich die Betreuer bei der Heimleitung und bedankten sich beim Küchenpersonal für die gute Verpflegung. In Gadernheim angekommen ging es abschließend noch mal in das Eiscafe, bevor jeder wieder zu Hause ankam.
Das nächste Treffen der Gruppe findet im Juli statt. Geplant ist ein Grillnachmittag auf dem Vereinsgelände im Heidenberg. Die Jugendleiterin weist darauf hin, dass interessierte Kinder stets willkommen sind, an dem monatlichen Treffen teilzunehmen.
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OWK und Vogelschutzgruppe gemeinsam unterwegs
Vogelstimmen - Frühwanderung im Naturschutzgebiet Reinheimer Teich

Gadernheim. Trotz der frühen Stunde - um 6 Uhr traf man sich zur Abfahrt am Jarnacplatz vor der Volksbank in Gadernheim - waren doch einige Mitglieder und interessierte Naturfreunde der Einladung zur Vogelstimmenwanderung das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich gefolgt. Wie bereits in den letzten beiden Jahren hat sich der Odenwaldklub Gadernheim mit der Vogelschutzgruppe Lautertal Höhengemeinden zusammen getan und eine Vogelstimmenwanderung angeboten.
Als fachkundiger und versierter Kenner der heimischen Vogelwelt konnte Werner Schmidt, Vogelschutzbeauftragter der Gemeinde Lautertal, den Teilnehmern eine interessante Führung bieten.
Das Naturschutzgebiet hat zurzeit eine Größe von ca. 75 Hektar, erfuhren die Wanderteilnehmer zu Beginn ihrer Wanderung rund um den Reinheimer Teich. Das heutige NSG „Reinheimer Teich" war früher schon ein Feuchtgebiet, das sich bis zum Verkauf im Jahre 1625 im Besitz der Gemeinden Spachbrücken und Reinheim befand. Kurz darauf wurden Teile des Geländes mit einem Damm versehen und der Wembach sowie Teile der Gersprenz eingeleitet, um eine ganzjährige Wasserführung sicherzustellen. In dem entstandenen Gewässer wurden vorwiegend Karpfen und Hechte gezüchtet. Im Jahre 1910 wurde das Gelände als Weide- und Mähgrünland verpachtet. Nach jahrelangen Verhandlungen wurde das Gebiet dann 1975 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Die Unterschutzstellung soll den Erhalt und die Entwicklung der hier vorhandenen seltenen Pflanzen und Tiere sichern.

Zur Beobachtung war viel Geduld und Ruhe gefragt.
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Auf dem etwa drei Kilometer langen Rundweg geben acht Tafeln Informationen zu Historie, Botanik, Wildtieren und Vogelwelt sowie zum Leben im Wasser.
In der etwa zweistündigen Wanderung wurden viele Brutvogelarten am Gesang erkannt und einige von ihnen auch gesichtet. Gleich zu Beginn der Wanderung wurden die Teilnehmer vom Gesang der Nachtigallen begrüßt, die hier sehr zahlreich anzutreffen sind.
Es wurden u. a. auch Mönchsgrasmücke, Grünfink, Zilpzalp, Kuckuck, Heckenbraunelle und Dorngrasmücke am Gesang erkannt. Das Vorkommen der Vogelarten ist vor allem abhängig vom Nahrungsangebot, erklärte Schmidt.
Die Goldammer wurde mit bloßem Auge erkannt und auch die zahlreichen Nilgänse konnten ganz aus der Nähe beobachtet werden. Im Schilfgürtel konnten Graureiher ausgemacht und Kormorane im Flug beobachtet werden. Blässhühner und Enten zogen über das Wasser.
Man hoffte natürlich, wenigstens auch noch ein Exemplar der europäischen Sumpfschildkröte zu sehen, was leider nicht gelang. Besondere Bekanntheit erlangte der Reinheimer Teich nämlich, als es Mitgliedern des Gewässerschutz und Angelvereins Reinheim mit Unterstützung der Reinheimer Bevölkerung gelang, dieses streng geschützte Tier hier nachzuweisen. Das Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich" ist auch ein Refugium für viele Wildtiere. So sind hier Rehe, Hasen, Fasane, Dachs, Stein- und Baummarder heimisch. Besonders reichhaltig ist die Vogelfauna mit insgesamt konnten 101 Vogelarten, davon 64 Brutvogelarten. Gut die Hälfte der festgestellten Arten ist in Hessen in den Roten Liste verzeichnet, berichtete Schmidt.
Für so viele interessante und ausführliche Informationen zu diesem „nur einen Katzensprung" von Lautertal entfernten Naturschutzgebiet, hat sich das frühe Aufstehen gelohnt, war die einhellige Meinung der Teilnehmer dieser Frühwanderung.
Zum Abschluss gab es eine Vesper, die von den Vogelschützern spendiert wurde. Vorstandsmitglied des OWK Ursula Schmidt spendierte selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee dazu. Vorsitzender der Vogelschutzgruppe Norbert Riebel dankte abschließend für die Spende, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und Bewirtung von Familie Schmidtke und sprach Werner Schmidt seinen besonderen Dank aus, dass dieser sich wieder bereit erklärte, eine solch informative Führung anzubieten.
ak

 
Spaziergang durch den Heidenberg

Gadernheim. Zu ihrer dritten Veranstaltung in diesem Jahr trafen sich die jungen Vogelschützer am Vereinsheim im Heidenberg.
Jugendleiterin Hannelore Jung hatte für diesen Vormittag einen Rundgang durch den Heidenberg geplant. Vorstandsmitglied Wolfgang Opper begleitete die Gruppe und konnte zeigen, welche Vogelschutzmaßnahmen der Verein jedes Jahr durchführt. Es gab viel Interessantes über Vögel und deren Brutgewohnheiten zu erfahren. Dies veranschaulichte Opper anhand der Modelle, die am Bauwagen auf dem Vereinsgelände angebracht sind. Im Anschluss startete man den geplanten Rundgang durch den Heidenberg.

Auf dem Vereinsgelände im Heidenberg steht ein Bauwagen, an dem verschiedene Nisthilfen als Anschauungsobjekte angebracht sind.
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Unterwegs erklärte Opper einzelne Arten an ihrem charakteristischen Gesang aus dem vielstimmigen Vogelkonzert, wie dem der Mönchsgrasmücke, der Kohlmeise und des Buchfinken. Auch Singdrossel, Specht und Ringeltaube waren nicht zu überhören. In einigen Bäumen fanden sich Spechthöhlen, die gekennzeichnet und somit leichter zu finden waren. Es wurden auch viele Arten nur gesichtet, wie der Schwarzspecht und der Eichelhäher. An zwei verschiedenen Stellen haben Mäusebussarde hoch oben in Bäumen ihren Horst angelegt. Während des Rundgangs konnten die jungen Vogelschützer auch sehen, wo überall im Heidenberg Nistkästen aufgehängt wurden. Vor allem die Eulenkästen waren für die Gruppe interessant.
Anschließend gibt es im Vereinsheim noch eine kleine Stärkung in Form von heißen Würstchen und Weck.

 
Vogelschutzgruppe Höhengemeinden hat neuen Jugendleiter
Hauptversammlung nur mäßig besucht/Rückblick und Ehrungen

Gadernheim. Die Vogelschutzgruppe Lautertal-Höhengemeinden gehört in der Gadernheimer Vereinslandschaft mit 228 Mitgliedern zu den größeren Vereinen, machte Vorsitzender Norbert Riebel in seinem Bericht deutlich, wobei die Jugendgruppe mit 29 Jungen und Mädchen eine ansehnliche Größe darstellt.
Zur Hauptversammlung der Vogelschutzgruppe Höhengemeinden konnte Vorsitzender Norbert Riebel im Vereinsheim der SG Lautern in Lautern einige Mitglieder begrüßen, deren Zahl, gemessen an der Größe des Vereins, hätte größer sein dürfen. Sein besonderer Gruß galt dem Vogelschutzbeauftragten der Gemeinde Lautertal Werner Schmidt, sowie den Ehrenmitgliedern Ferdinand Dörfler und Willi Schnorr. In einer Schweigeminute gedachte man der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder.

Mit der fristgemäßen Veröffentlichung der Tagesordnung in der Presse stellte Riebel die satzungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit fest.
Schriftführer Horst Karnbach erinnerte beim Verlesen des Protokolls der letztjährigen Hauptversammlung nochmals an die vielfältigen Aktivitäten der Vogelschützer im zurückliegenden Geschäftsjahr 2009/2010.
Die Berichterstattung des ersten Vorsitzenden Norbert Riebel bezog sich ebenso auf die vielen Veranstaltungen, Termine und Aufgaben des zurückliegenden Jahres. „Ein Jahr mit Höhen und Tiefen", bemerkte Riebel, sei es finanziell als auch in der Mitgliederentwicklung.
Für die gute Zusammenarbeit bedankte Riebel sich bei seinen Vorstandkollegen, aber auch bei allen Mitgliedern, die aktiv den Verein unterstützen oder auch nur passiv durch ihre Mitgliedschaft dem Verein die Treue halten.
Rückblickend begann sein Bericht mit den vielen Arbeitseinsätzen.
Neben kleineren Arbeiten und Instandhaltungen, die im letzten Jahr anfielen, standen auch größere Projekte an. Es wurden zwei Großfutterstellen gebaut, die Richtung Neunkirchen und im Rauenstein aufgestellt wurden.
Zu den alljährlichen Aufgaben der Vogelschützer gehört das Füllen der zahlreichen Futterrähmchen, Futterein- und -verkauf, sowie die freie Fütterung an den großen Futterstellen. Neben Aufräumarbeiten auf dem Vereinsgelände, wurden die Arbeiten in den Biotopen erledigt und nahmen auch wieder viel Zeit in Anspruch. Für die Koordination ist Walter Pfeifer zuständig. Von Herbst bis in das neue Jahr hinein war man mit der Nistkastensäuberung und -kontrolle beschäftigt. Für die Organisation und Durchführung war Vorstandsmitglied Wolfgang Opper zuständig.
Die Elektrik an der Zähleranschlusssäule wurde erneuert und viele weitere Arbeiten standen an.
Neben den zahlreichen Arbeiten kam auch die Geselligkeit im Verein nicht zu kurz.
Die Frühwanderung mit dem Odenwaldklub fand guten Zuspruch und findet auch in diesem Jahr wieder statt.

Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Ernst Pfeifer (rechts), für 25 Jahre Mitgliedschaft Georg Rossmann (links) bei der Vogelschutzgruppe Lautertal-Höhengemeinden vom ersten Vorsitzenden Riebel (Mitte) ausgezeichnet.
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Der Tagesausflug im Juli führte nach Rüdesheim an den Rhein. Man beteiligte sich am Kerbzug in Lautern und das Heidenbergfest im August war wieder ein voller Erfolg, teilte Riebel der Versammlung mit. Die Besucherzahl hätte kaum besser sein können, was wie jedes Jahr stark wetterabhängig sei. Der Film- und Familiennachmittag in Lautern war sehr schlecht besucht und ist im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent zurückgegangen.
Dieses Jahr begann mit dem traditionellen „Haarebäigskat" im Vereinsheim. Ebenfalls im Januar und bis auf den letzten Platz besetzt war das Vereinsheim beim Kaffeekränzchen der Damen.
Riebel gab einen Ausblick auf weitere Veranstaltungen des laufenden Jahres.
Die Frühwanderung mit dem Odenwaldklub findet am 2. Mai (einem Sonntag) statt und führt an die Reinheimer Teiche. Treffpunkt ist um 6 Uhr am Jarnacplatz in Gadernheim. Der Tagesausflug nach Stuttgart ist am 26. Juni (einem Samstag), gemeinsam mit dem TSV Gadernheim. Dort soll unter anderem die „Wilhelma" besucht werden.
Das Heidenbergfest auf dem Vereinsgelände der Vogelschutzgruppe wird vom 14. bis 15. August gefeiert. Der Helfer-, Familien- und Filmnachmittag findet am 5. November statt.
Im anschließenden detaillierten Kassenbericht vom Rechner Wilhelm Hechler wurden die Mitglieder über die Finanzlage des Vereins informiert, die als sehr zufrieden stellend zu bezeichnen war. Auch der anschließende Bericht der Kassenprüfer brachte dies zum Ausdruck und bestätigte dem Rechner eine vorbildliche Kassenführung. Dem Vorstand wurde daraufhin einstimmig Entlastung erteilt.
Bei der Neuwahl des Jugendleiters wurde Hannelore Jung einstimmig gewählt. Sie betreut seit August 2009 die Jugend und hat viele Ideen für ein abwechselungsreiches Jahresprogramm.
Nach den Berichten aus den einzelnen Abteilungen hatte Vorsitzender Norbert Riebel die angenehme Aufgabe, Mitglieder für ihre Treue zum Verein zu ehren. Leider sind von den insgesamt vier zu Ehrenden nur zwei Vereinsmitglieder erschienen. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurde Ernst Pfeifer mit einer bronzenen Anstecknadel und einer Urkunde geehrt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Georg Rossmann mit einer Anstecknadel in Silber, einer Urkunde und einem Weinpräsent ausgezeichnet.
Mit den anstehenden Arbeiten für das kommende Jahr beendete Riebel seine Berichterstattung. Das Dach des Anbaus muss komplett erneuert werden, und am Biotop Teiche MPS soll ein Schutzzaun installiert werden. Die Wasserleitung vom Vereinsheim zum Toilettencontainer ist nicht mehr zeitgemäß und muss erneuert werden.
Unter dem letzten Tagesordnungspunkt Verschiedenes kam die schlechte Nistkastenbelegung zur Sprache, die im Vergleich zum Vorjahr stark zurückgegangen ist. Vogelschutzbeauftragter Werner Schmidt erklärte, dass ein solch starker Rückgang auch im Ried aufgetreten ist. Betroffen sind nicht nur Höhlenbrüter, sondern auch die Freibrüter (Vögel, die im Wald leben und nisten), erklärte Schmidt. Dazu zählen unter anderem Trauerfliegenschnäpper, Fitis und Dompfaff. Es sei schwer zu sagen, was solch eine schlechte Belegung ausmacht. Man sollte Nistkastenauswertungen vom Lautertal mit denen vom Ried vergleichen und weiter beobachten.
Präsent ist die Vogelschutzgruppe weiterhin im Internet, durch Veröffentlichung im BA sowie in den Schaukästen Gadernheim und Schannenbach.
ak

Berichte aus den Abteilungen informierten über die Arbeiten des Vereins

Gadernheim. Die Berichte aus den Abteilungen zur Hauptversammlung der Vogelschutzgruppe Höhengemeinden informierten die Mitglieder über Nistkastenbelegung, Arbeitseinsätze und die finanzielle Lage des Vereins.
In seinem Bericht über die Nistkastenbelegung teilte Wolfgang Opper mit, dass insgesamt 272 Nistkästen in 47 Arbeitsstunden gereinigt und ausgewertet wurden. Unterstützung erhielt er dabei von den Vorstandsmitgliedern Wilhelm Hechler, Harry Kleiner, Walter Pfeifer, Norbert Riebel und Heinz Colin.
Insgesamt müssen 14 Nistkästen ausgetauscht oder ersetzt werden, kündigte Opper an. Die Eulenkästen werden nur alle zwei Jahre gereinigt, um die Tiere nicht unnötig zu stören. Opper teilte mit, dass dies in diesem Jahr aufgrund des lang anhaltenden Winters nicht möglich war.
Für Statistiker gab Opper abschließend noch einen Überblick über die bisherigen Nistkastenkontrollen in den betreuten Gebieten und appellierte an die Mitglieder, sich hierbei etwas mehr zu engagieren.
Zweiter Vorsitzender Walter Pfeifer informierte die Versammlung in seinem Bericht über Arbeiten auf dem Vereinsgelände und der betreuten Gebiete. Viel Zeit wurde zur Herstellung der Futterrähmchen benötigt. Aber auch in der Rohrwiese bei Raidelbach wurde viel Zeit verbracht, die Mäh- und Aufräumarbeiten zu bewältigen und Hecken zurück zu schneiden. Ähnlich war es auch am Biotop Teiche MPS und an den Teichen in Schannenbach. Auf dem Vereinsgelände verbrachte man mehrere Stunden damit, Laub zu entfernen und Holz zu sägen.
Rechner Wilhelm Hechler legte einen lückenlosen Kassenbericht mit positiver Bilanz vor, der verdeutlichte, welche Arbeit und Zeit in diesem Zahlenwerk steckt. Entsprechend bestätigte ihm auch Kassenprüfer Fritjof Altetiemann eine gute Übersicht sowie korrekte und gewissenhafte Kassenführung. Der Antrag auf Entlastung des Rechners und Vorstands wurde bei Enthaltung des Vorstands angenommen. Zu neuen Kassenprüfern wurden anschließend Rainer Röhm und Armin Pfeifer sowie als Ersatzprüfer Helmut Reinig gewählt.
ak

Mehr Beteiligung wünschenswert
Abwechslungsreiches Programm für die Jugend

Gadernheim. Mit zurzeit 29 Mitgliedern, davon 8 Mädchen, bildet die Jugendgruppe der Vogelschützer Höhengemeinden eine recht große Gruppe. Zwei neue Mitglieder konnten im Berichtszeitraum begrüßt werden.
Seit August 2009 hat Hannelore Jung aus Gadernheim die Betreuung der Gruppe übernommen und wurde nun bei der Hauptversammlung offiziell und einstimmig zur Jugendleiterin gewählt. Mit ihrem Bericht gab Jung einen kurzen Überblick über die monatlichen Veranstaltungen, die sehr abwechselungsreich waren. Ihr Mann Gerald stand ihr dabei unterstützend und hilfreich zur Seite.
Die monatlichen Treffen fanden überwiegend im Freien statt. Bei schlechtem Wetter wurde ins Vereinsheim ausgewichen.
So bot Jung im August beim Heidenbergfest den Kindern verschiedene Spiele an, wie Sackhüpfen oder Eierlaufen. Im September traf sich Jung mit der Jugend zum Pilze sammeln. Leider blieb die Suche aufgrund des trockenen Sommers erfolglos. Doch Hannelore Jung hatte vorher Pilze gekauft, die dann zubereitet und verzehrt wurden.
Im Oktober traf man sich zum Aufräumen am Biotop Teiche an der MPS. Im Anschluss gab es im Vereinsheim im Heidenberg selbst gemachten Döner mit einem richtigen Dönerspieß, was großen Zuspruch bei den Teilnehmern fand.
Die Weihnachtsfeier im Dezember hätte besser besucht sein können, aber man verbrachte trotzdem einen gemütlichen und geselligen Abend im Vereinsheim im Heidenberg. Jeder Teilnehmer erhielt auch selbstverständlich wieder ein kleines Geschenk.
Das neue Jahr begann mit der Kontrolle der Eulenkästen auf dem Gadernheimer Kirchturm, bei der keine Spur von Schleiereule oder Turmfalke protokolliert werden konnte. In einem Kasten hatten sich Tauben eingenistet.
Im Februar bot Jung einen Filmnachmittag im Vereinsheim an, bei dem sie zuerst einige Bilder ihrer Südafrikareise gezeigt hat, vor allem von der Tierwelt. Die Kids zeigten sich sehr interessiert an dem Land und stellten viele Fragen. Anschließend zeigte Jung noch zwei Kurzfilme aus der BBC-Reihe Planet Erde: einen über die Waldgebiete der Erde und einen über das Leben in der Tiefsee. Für das leibliche Wohl an diesem Nachmittag hat die Bäckerei Knapp Muffins gespendet.
Abschließend gab Jung einen kurzen Überblick über kommende Veranstaltungen, zu denen neben Jugendgruppenmitgliedern auch gerne interessierte Kinder teilnehmen können.
Im März geht es nach Elmshausen, wo man mehr über Amphibienschutzmaßnahmen erfahren wird. Nach Einbruch der Dunkelheit will man sich dort mit Paul Reil treffen, der sich um den Schutz der Amphibien kümmert. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest, dieser hängt vom Wetter ab und wird kurzfristig bekannt gegeben. Es soll sicher sein, dass man auch einige Frösche und Kröten auf ihrer Wanderung beobachten kann.
Im April oder Mai ist ein Rundgang durch den Wald geplant. Wolfgang Opper wird der Gruppe vieles über einheimische Vögel und Aufgaben des Vogelschutzvereins erzählen können.
Im Juni ist wieder ein Wochenendaufenthalt im Freizeitheim in Affhöllerbach geplant, in dem die Gruppe schon mehrmals war.
Leider lässt die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen zu wünschen übrig, in der Regel sei dies ein fester Kern von sechs Jugendlichen, bemerkte Jung. Es wäre wünschenswert, wenn in sich in Zukunft weitere Mitglieder der Gruppe anschließen würden. Gerne willkommen sind auch stets neue Mitglieder. Die Treffen, die einmal im Monat stattfinden, werden rechtzeitig im BA und im Schaukasten in Gadernheim bekannt gegeben.
Gadernheim. Mit zurzeit 29 Mitgliedern, davon 8 Mädchen, bildet die Jugendgruppe der Vogelschützer Höhengemeinden eine recht große Gruppe. Zwei neue Mitglieder konnten im Berichtszeitraum begrüßt werden.
Seit August 2009 hat Hannelore Jung aus Gadernheim die Betreuung der Gruppe übernommen und wurde nun bei der Hauptversammlung offiziell und einstimmig zur Jugendleiterin gewählt. Mit ihrem Bericht gab Jung einen kurzen Überblick über die monatlichen Veranstaltungen, die sehr abwechselungsreich waren. Ihr Mann Gerald stand ihr dabei unterstützend und hilfreich zur Seite.
Die monatlichen Treffen fanden überwiegend im Freien statt. Bei schlechtem Wetter wurde ins Vereinsheim ausgewichen.
So bot Jung im August beim Heidenbergfest den Kindern verschiedene Spiele an, wie Sackhüpfen oder Eierlaufen. Im September traf sich Jung mit der Jugend zum Pilze sammeln. Leider blieb die Suche aufgrund des trockenen Sommers erfolglos. Doch Hannelore Jung hatte vorher Pilze gekauft, die dann zubereitet und verzehrt wurden.
Im Oktober traf man sich zum Aufräumen am Biotop Teiche an der MPS. Im Anschluss gab es im Vereinsheim im Heidenberg selbst gemachten Döner mit einem richtigen Dönerspieß, was großen Zuspruch bei den Teilnehmern fand.
Die Weihnachtsfeier im Dezember hätte besser besucht sein können, aber man verbrachte trotzdem einen gemütlichen und geselligen Abend im Vereinsheim im Heidenberg. Jeder Teilnehmer erhielt auch selbstverständlich wieder ein kleines Geschenk.
Das neue Jahr begann mit der Kontrolle der Eulenkästen auf dem Gadernheimer Kirchturm, bei der keine Spur von Schleiereule oder Turmfalke protokolliert werden konnte. In einem Kasten hatten sich Tauben eingenistet.
Im Februar bot Jung einen Filmnachmittag im Vereinsheim an, bei dem sie zuerst einige Bilder ihrer Südafrikareise gezeigt hat, vor allem von der Tierwelt. Die Kids zeigten sich sehr interessiert an dem Land und stellten viele Fragen. Anschließend zeigte Jung noch zwei Kurzfilme aus der BBC-Reihe Planet Erde: einen über die Waldgebiete der Erde und einen über das Leben in der Tiefsee. Für das leibliche Wohl an diesem Nachmittag hat die Bäckerei Knapp Muffins gespendet.
Abschließend gab Jung einen kurzen Überblick über kommende Veranstaltungen, zu denen neben Jugendgruppenmitgliedern auch gerne interessierte Kinder teilnehmen können.
Im März geht es nach Elmshausen, wo man mehr über Amphibienschutzmaßnahmen erfahren wird. Nach Einbruch der Dunkelheit will man sich dort mit Paul Reil treffen, der sich um den Schutz der Amphibien kümmert. Ein genauer Termin steht allerdings noch nicht fest, dieser hängt vom Wetter ab und wird kurzfristig bekannt gegeben. Es soll sicher sein, dass man auch einige Frösche und Kröten auf ihrer Wanderung beobachten kann.
Im April oder Mai ist ein Rundgang durch den Wald geplant. Wolfgang Opper wird der Gruppe vieles über einheimische Vögel und Aufgaben des Vogelschutzvereins erzählen können.
Im Juni ist wieder ein Wochenendaufenthalt im Freizeitheim in Affhöllerbach geplant, in dem die Gruppe schon mehrmals war.
Leider lässt die Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen zu wünschen übrig, in der Regel sei dies ein fester Kern von sechs Jugendlichen, bemerkte Jung. Es wäre wünschenswert, wenn in sich in Zukunft weitere Mitglieder der Gruppe anschließen würden. Gerne willkommen sind auch stets neue Mitglieder. Die Treffen, die einmal im Monat stattfinden, werden rechtzeitig im BA und im Schaukasten in Gadernheim bekannt gegeben.
ak

 
Nur Tauben im Gadernheimer Kirchturm
Jugendgruppe kontrollierte Eulenkästen im Gadernheimer Kirchturm

Gadernheim. Im Jahre 1989 hat die Jugend der Vogelschutzgruppe Höhengemeinden die Patenschaft über die Eulen im Gadernheimer Kirchturm übernommen. Seit dieser Zeit ist es auch jedes Jahr immer die Aufgabe der jungen Vogelschützer, die Eulenkästen zu reinigen. Zusammen mit ihrer Betreuerin Hannelore Jung hatten sich die Jungen und Mädchen zu dieser „Arbeit" vor kurzem getroffen. Neben der Nistkastenkontrolle wie sie in den von den Vogelschützern betreuten Gebieten durchgeführt wird, gehört ebenso auch die Kontrolle und Säuberung der Eulenkästen auf dem Gadernheimer Kirchturm.

Von den beiden Kästen unter der Glockenstube war nur einer belegt. Wie schon im Vorjahr hatten sich Tauben eingenistet. Die Gruppe fand drei Taubeneier und einen toten Altvogel im Kasten. Womöglich starb das Tier, bevor es seine Brut beenden konnte. Der Kasten wurde gereinigt und mit frischen Hobelspänen aufgefüllt.
Leider gab es keine Spur von der Schleiereule - und vom Turmfalken wurden lediglich eine Feder und ein Gewölle gefunden.
Natürlich nutzten die Kinder auch gleich die Gelegenheit, einen Blick in die Glockenstube mit den drei Glocken zu werfen. Einige Kinder kannten die Glocken ja bisher nur von ihrem Klang.
Die Betreuerin der Jugendgruppe weist darauf hin, dass auch im Jahr 2010 wieder jeden zweiten Samstag eines Monats Veranstaltungen für die Jugendgruppe stattfinden. Die Einladungen dazu werden wieder im Aushangkasten in der Raidelbacher Straße und im BA veröffentlicht.
ak

 
Kaffee und Kuchen für die Helferinnen
Vogelschutzgruppe Höhengemeinden hatte zum Kaffeekränzchen eingeladen

Gadernheim. Er ist ja schon Tradition - der Kaffeenachmittag für die Damen der Vogelschutzgruppe Lautertal-Höhengemeinden. Vor fünfzehn Jahren wurden erstmals die Helferinnen, die beim Heidenbergfest mithalfen oder mit sonstigen Tätigkeiten den Verein unterstützten, zu einem Nachmittag bei Kaffee und Kuchen eingeladen. Der Nachmittag sollte ein Dankeschön an die Damen sein, die den Verein mit ihrer Hilfe unterstützen, wie dies auch beim Saubermachen des Vereinsheims, dem Vorhängewaschen oder auch dem Fensterputzen der Fall ist. Doch auch bei anderen Veranstaltungen, wie beim Heidenbergfest habe sich der Vorstand gefreut, dass einige Frauen selbst gebackenen Kuchen spendiert hatten. Auch das zählt zur Hilfe und Unterstützung des Vereins, bemerkte Vorsitzender Norbert Riebel bei seiner Begrüßung. Deshalb war die Einladung diesmal auch wieder an alle Damen gerichtet, die den Verein in der Vergangenheit durch ihre Mithilfe beim Ausrichten von Veranstaltungen und mit Kuchenspenden unterstützten oder einfach auch nur Verständnis für ihren Ehemann aufbrachten, wenn dieser wieder einmal „bei der Arbeit" für den Verein war.

Beim Kaffeenachmittag der Vogelschutzgruppe Höhengemeinden hatten sich die Damen viel zu erzählen.
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Am Kaffeenachmittag mussten die Damen ihren Kuchen nicht selbst backen, denn für das leibliche Wohl sorgte der Verein. Das Vereinsheim war wiederum bis auf den letzten Platz besetzt, was für die Beliebtheit des Nachmittags sprach.
Die Zeit verging wie im Flug, aber in bester Kaffeelaune blieben die Damen noch bis zum späten Nachmittag zusammen sitzen, denn Neuigkeiten gab es genug zu erzählen. Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Kaffeekränzchen geben, denn der gute Zuspruch habe gezeigt, dass das manchmal „vermisste Interesse" an Vereinsveranstaltungen doch nicht verloren gegangen ist, freute sich Vorsitzender Riebel.
ak